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Augen auf beim Uhrenkauf

18. November 2022

Lesezeit: 5 Minuten

von Gisbert L. Brunner (Gastautor)

Sammleruhren: Augen auf beim Uhrenkauf

Der Kauf einer Sammleruhr folgt seinen eigenen Gesetzen. Uhrenexperte Gisbert L. Brunner gibt uns eine Einführung und schildert seine Sicht des derzeitigen Marktes. 

Wandel gehört zum Wesen der Zeit wie das Salz zu den Meeren der Erde. Auf dem Gebiet luxuriöser Armbanduhren ist jener Wandel gegenwärtig beim besten Willen nicht zu übersehen. Und er trifft das primäre und sekundäre Marktgeschehen auf recht unterschiedliche Weise.

Boutiquen, Fachhändler, Online-Shops: Sammleruhren kaufen

Das Alltagsleben einer Armbanduhr beginnt mit ihrem Verkauf über offizielle Kanäle wie Monobrand-Boutiquen, konzessionierte Mehrmarken-Fachhändler oder immer öfter auch Online-Shops. Hier existieren seit Jahrzehnten unverbindliche Preisempfehlungen. Ob und in welchem Umfang sie letzten Endes eingehalten werden, hängt stark von der Begehrlichkeit eines Produkts ab.

Hans Wilsdorf gründete 1905 mit Rolex die gegenwärtig wohl bekannteste und gefragteste Uhrenmarke weltweit (Photo © XYZ).
Hans Wilsdorf gründete 1905 Rolex (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Beim Vertrieb scheiden sich die Geister gleich in mehrfacher Hinsicht. Rolex, die gegenwärtig wohl bekannteste und gefragteste Uhrenmarke weltweit, betreibt selbst keine Geschäfte. Das 1905 von Hans Wilsdorf gegründete Unternehmen kooperiert traditionsgemäss mit ausgesuchten Einzelhandelspartnern. Selbige betreiben Boutiquen, unterhalten gestaltete Marken-Corner in ihren Ladengeschäften oder sie offerieren die Zeitmesser neben denen anderer Hersteller.

Da wie dort übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot mehr als deutlich. Auf Anordnung von Rolex müssen die Verkaufspunkte ein Demonstrationssortiment vorhalten. Erwerben lassen sich die Exponate jedoch erst dann, wenn sie expressis verbis freigegeben werden.

Glückliche, die mit einer frei verkäuflichen Uhr bedacht werden, wissen genau, dass es keinen Rabatt gibt. Diskussionen sind zwecklos, denn ein anderer Kunde würde sofort in die Bresche springen. Gezahlt wird am Ende also das unverbindlich Festgelegte.

Luxuriöse Uhrenmarken und der Verkäufermarkt

Uhr aus besonderem Vorbesitz: Im Dezember 2021 kam bei Christie's eine Rolex Turn-O-Graph unter den Hammer, die ehemals Gitarrist Eric Clapton gehörte (Photo © John Angelillo / UPI / laif).
Uhr aus besonderem Vorbesitz: Im Dezember 2021 kam bei Christie's eine Rolex Turn-O-Graph unter den Hammer, die ehemals Gitarrist Eric Clapton gehörte (Photo © John Angelillo / UPI / laif).

Selbst Rolex war in früheren Zeiten von einem derartigen Verkäufermarkt weit entfernt, denn mit der Traditionsmarke verknüpfte sich ein etwas zweifelhaftes Image. Das ist lange passé, aber noch vor etwa acht Jahren konnte man, sofern es nicht um den seit 1988 gehypten Daytona Chronographen in Edelstahl ging, schon das eine oder andere Prozent Nachlass verhandeln. Hier also haben sich die Zeiten unübersehbar gewandelt.

Überdies ist mittlerweile fast schon bis in die letzte Ecke unseres Globus vorgedrungen, dass sich Tickendes von Rolex im Handumdrehen gleichermassen risikolos wie gewinnbringend veräussern lässt. Folglich stehen tagtäglich so genannte Flipper im Geschäft. Oft mit fadenscheinigen Argumenten garniert, versuchen diese in der Hoffnung auf schnellen Profit, Händler davon zu überzeugen, ihrem Begehren nach einer Daytona, Submariner, GMT-Master, Sky Dweller etc. nachzugeben.

  

Verkaufsprofis kennen das zur Genüge und lassen solche Menschen mit leeren Händen von dannen ziehen. Sie wissen um ihre ellenlangen Wartelisten für diese Uhren. Logischerweise stehen Stammkunden, die regelmässig auch Schmuck und weniger begehrte Zeitmesser erwerben, dort ganz oben. Aber auch diese schrecken da und dort nicht davor zurück, ihren Glückskauf umgehend mit Aufschlag weiterzureichen.

Konsequente Absatzstrategie und die überwältigende Begehrlichkeit haben den Umsatz der Familien-Manufaktur mittlerweile auf rund zwei Milliarden Schweizerfranken klettern lassen.

Gisbert L. Brunner zu Audemars Piguet

Sehr zum Leidwesen der Hersteller und Konzessionäre, die ebenfalls maximierend handeln könnten. Das solches gleichwohl mit Hilfe von Strohleuten geschieht, bringen Diskussionen in Internetforen zum Ausdruck. Des Weiteren wird dort heftig darüber debattiert, ob es angemessen ist, vor der Zuteilung einer Rolex, einer Patek Philippe, einer A. Lange & Söhne, ... den Kauf von Schmuck oder anderer Ware in beträchtlichem Umfang zu verlangen. Beschwerden und Schimpfkanonaden ändern indessen nichts.

Den krassen Gegenentwurf zu Rolex praktiziert mittlerweile Audemars Piguet. Deren klassische flache Royal Oak ging vor sechs, sieben Jahren bei freien Konzessionären noch mit kräftigem Abschlag über den Ladentisch. Hätte ich nur zugegriffen, wird sich manch einer heute sagen. Aber damals unterband die Tatsache den Kauf, dass der 1972 realisierte Entwurf des Designers Gérald Genta weit davon entfernt war, zum Drei- oder Mehrfachen gehandelt zu werden. Wollte man ihn wieder loswerden, ging das nur unter dem Publikumspreis.

Wenn Sammleruhren hinter verschlossenen Türen verkauft werden

Seit 1972 im Programm: Audemars Piguet Royal Oak.
Seit 1972 im Programm: Audemars Piguet Royal Oak  (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Vor vier Jahren begann CEO François Bennahmias, seit 2012 im Amt, mit seinem Richtungswechsel. Langjährige Fachhandelspartner konnten mitgehen und eine Audemars Piguet-Boutique eröffnen, oder sie verloren ihre Konzession. Erlesen eingerichtete AP Houses in oberen Stockwerken wirken teuren Innenstadt-Ladenmieten entgegen.

Laufkundschaft hat meist das Nachsehen, denn die vorhandenen Uhren sind in aller Regel schon reserviert. So oder so ist Rabatt ein Fremdwort. Konsequente Absatzstrategie und die überwältigende Produkt-Begehrlichkeit haben den Umsatz der Familien-Manufaktur mittlerweile auf rund zwei Milliarden Schweizerfranken klettern und am ewigen Konkurrenten Patek Philippe vorbeiziehen lassen.

  

Patek Philippe Aquanaut: feine Zeitmesser Genfer Provenienz.
Patek Philippe Aquanaut: feine Zeitmesser Genfer Provenienz (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Vor allem dank der exakt 50 Jahre alten Ikone Royal Oak rangiert Audemars Piguet beim zeitbewahrenden Top-Luxus ganz oben. Apropos Patek Philippe: Die feinen Zeitmesser Genfer Provenienz sind in selbst oder von Partnern betriebenen Boutiquen sowie weiterhin im klassischen Mehrmarken-Einzelhandel erhältlich. Auch hier das gleiche Geschehen.

Noch vor ca. zehn Jahren konnte man besonders Gesuchtes wie beispielsweise Nautilus und Aquanaut direkt aus dem Geschäft mitnehmen und dort sogar ein wenig über den Preis reden. Dieser Hype hat mittlerweile sehr viele Uhrenmarken erfasst. Lieferengpässe sind an der Tagesordnung.

Uhrentrends: sportlich elegant und luxuriös

Hoch im Kurs steht sportliche Eleganz mit luxuriösem Touch. Gemeint sind u.a. Odysseus von A. Lange & Söhne, Alpine Eagle von Chopard, Laureato von Girard-Perregaux, Hektor von Lang & Heyne, Tonda PF von Parmigiani Fleurier, Polo S von Piaget, Ripples von Speake-Marin, Overseas von Vacheron Constantin oder seit Kurzem auch die Defy Skyline von Zenith. Diese Zeitmesser geradlinig zu erhalten, verlangt nach guten Beziehungen.

  

Übrigens macht das von Audemars Piguet erfolgreich praktizierte Beispiel Schule. Marken, die es sich leisten können, streben immer öfter exklusive, tunlichst selber betriebene und damit margenoptimierte Vertriebskanäle an. Im Zuge dessen sind beliebte oder limitierte Uhrenmodelle ausschliesslich dort zu bekommen. Ein wichtiger Aspekt bei dieser Strategie: Namen und Adressen zahlungskräftiger Klientel, die freie Einzelhändler logischer Weise nicht herausrücken. Und speziell dieses immaterielle Gut ist für alle Beteiligten wertvolles Kapital.

  

Sammleruhren: Chance Zweitmarkt?

Die geschilderte Situation beflügelt Sekundär-, Parallel- oder Graumarkthändler. Ihr Geschäftsmodell funktioniert nicht erst seit gestern, denn es befreit den klassischen Einzelhandel von echten Ladenhütern oder schwer verkäuflicher Ware. Das wiederum sorgt für Liquidität. Breitling ist inzwischen selbst dazu übergegangen, nicht mehr gefertigte Referenzen mit gewissem Preisabschlag gegen aktuelle Produkte zu tauschen. Nach entsprechender Wartung landen diese Uhren in der Regel mit 30 Prozent Rabatt in eigenen Outlet-Stores.

Auslage bei einer Uhren-Auktion von Sotheby's (Photo © Jeenah Moon / NYT / Redux / laif).
Auslage bei einer Uhren-Auktion von Sotheby's (Photo © Jeenah Moon / NYT / Redux / laif).

Starke Luxusmarken wirken dem Flippern ungetragener Uhren durch Testkäufe in Internet-Kanälen wie beispielsweise Chrono24 oder Chronext entgegen. Ertappte Kunden finden sich auf Schwarzen Listen wieder. Händler erhalten Abmahnungen. 

Über besagten Mangel muss sich der Sekundär- im Gegensatz zum Primärhandel nicht beklagen. All das, was regulär nicht zu kriegen ist, gibt es sofort zu kaufen. Manches davon sogar im Überfluss. Wer die Internetseite von Chrono24, dem gegenwärtig grössten Marktplatz aufruft und dort jene Armbanduhren sucht, über die alle Welt spricht, kann in der Tat aus dem Vollen schöpfen.

Allerdings, und das ist der Pferdefuss des parallelen Marktgeschehens, zu teilweise deutlich höheren Preisen. Beim Blick auf das Angebot stellen sich Kenner der Szene jedoch die Frage, ob eine offiziell nicht mehr erhältliche Patek Philippe Nautilus Referenz 5711/1A-010 in neuem Zustand die aktuell verlangten 160.000 Euro tatsächlich wert ist. Schliesslich ist dieser Betrag mehr als das Fünffache des durch kaufmännische Kalkulation ermittelten Publikumspreises der Genfer Manufaktur.

Patek Philippe Nautilus 5811 in Weissgold  (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).
Patek Philippe Nautilus 5811 in Weissgold (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Ähnliches gilt für die stählerne Jubiläums-Royal Oak 50 Jahre. Mit speziell gestaltetem Rotor gibt es rund tausend Exemplare der neuen Referenz 16202ST nur im Jahr 2022. Und das nach kräftiger Preiserhöhung zuletzt für 34.100 Euro. Für die ersten Stücke wurden im Parallelmarkt Anfang 2022 rund 300.000 Euro verlangt. Ob diese horrende Summe auch tatsächlich bezahlt wurde, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Gegenwärtig wird nur noch etwa die Hälfte aufgerufen. Zu viel ist freilich auch das.

Moderater verhalten sich die Dinge bei der ebenfalls in Edelstahl ausgeführten, quantitativ aber erheblich selteneren A. Lange & Söhne Odysseus 363.179. Gut bekannte, sprich schon aktiv gewordene und als zuverlässig eingestufte Kunden erhalten sie ausschließlich in markeneigenen Boutiquen für derzeit offizielle 33.000 Euro. Dem gegenüber stehen im Internet aktuell mindestens 85.000 Euro. Diesen Betrag stufte ein Spezialist kürzlich als absolut unrealistisch ein. Um sich von seinem neuwertigen Exemplar trennen zu können, reduzierte er den Preis kurzerhand auf 75.000 Euro.

Im Handumdrehen ausverkauft: A. Lange & Söhne Odysseus Titan (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).
Im Handumdrehen ausverkauft: A. Lange & Söhne Odysseus Titan (Photo © Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Die 2021 für 16.900 Euro im Handumdrehen ausverkauften 99 Exemplare der Hektor der kleinen Dresdner Luxusmanufaktur Lang & Heyne werden mit grauer Zifferblattfarbe ab 35.000 Euro angeboten. Blau und Grün kosten deutlich mehr. Aus diesem Sachverhalt, der in gleicher Weise Uhren anderer Marken betrifft, lassen sich ganz klar emotional bestimmte Faktoren ablesen.

Bei der offiziell für 13.550 Euro erhältlichen Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona, Stahl, Referenz 116500LN, sind helle Zifferblätter gefragter als schwarze. Das schlägt sich natürlich in Graumarktpreisen ab 35.000 Euro nieder. Blau hingegen ist der Favorit beim stählernen Jahreskalender Modell Sky-Dweller, Referenz 326934.

Deshalb kostet es im Sekundärmarkt einfach mehr als die Schwestern mit schwarzem oder weißem Zifferblatt. Aber auch hier zeigt die Kurve nach unten. Vorbei sind die Zeiten, als man dafür 34.000 Euro verlangen konnte. Mit 27.000 Euro ist der Parallelmarktpreis unter das Doppelte der offiziellen 14.500 Euro gesunken.

Gesunkene Preise: Ist jetzt die Zeit, sich eine schöne Uhr gönnen?

Verfolgt man diese Entwicklung zurück bis ins frühe Jahr 2021, als noch niemand von Ukrainekrieg, Energienotstand und Rezessionsgefahr redete, lässt sich seit April 2022 im Allgemeinen ein Rückgang von 20 und mehr Prozent konstatieren. Aber selbst die mittlerweile deutlich reduzierten Preise spiegeln den materiellen Wert der genannten Zeitmesser nicht annähernd wider.

Die aufgerufenen Summen beinhalten einen beträchtlichen Goodwill, der dafür fällig wird, etwas am Handgelenk zu tragen, welches gerade en vogue ist und um das man ganz einfach beneidet werden möchte.

Klassiker fürs Handgelenk: Nomos Tangente (© Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).
Klassiker fürs Handgelenk: Nomos Tangente (© Gisbert L. Brunner / Uhrenkosmos).

Obwohl die gegenwärtige Krisenstimmung betuchte Zeit-Genossen nicht so stark betrifft, ist auch hier deutliche Kaufzurückhaltung spürbar: Die unbedingte Habenwollen-Euphorie scheint merklich gesunken. Nicht zuletzt deshalb kann vom Erreichen der Talsohle am Graumarkt aller Voraussicht nach noch nicht die Rede sein.

In den Sturm-und-Drang-Monaten vor April 2022 haben sich Spekulanten und Händler in der Hoffnung auf anhaltenden Aufwärtstrend mit viel teuer bezahlter Ware eingedeckt. Die liegt nun beinahe wie Blei und muss bei mangelnder Liquidität notfalls auch verlustbringend unters Volk. Entlassungen beim Händler Chronext kommen also nicht von ungefähr.

Spass an der Uhr statt Hoffnung auf Gewinn

Hier und jetzt zeigt sich, dass Profitgier auch auf dem Gebiet der Luxusuhren eine denkbar schlechte Kaufberaterin ist. Besser stehen Uhrenliebhaberinnen und -liebhaber da, die aus Passion zwar ebenfalls mehr bezahlt haben, aber bei sinkenden Preisen weiterhin Spass an der chronometrischen Freude haben.

Preisentwicklung A. Lange & Söhne Lange 1 1994-2021 (© Gisbert L. Brunner/Uhrenkosmos).
Preisentwicklung A. Lange & Söhne Lange 1 1994-2021 (© Gisbert L. Brunner/Uhrenkosmos).

Genau das sollte der hauptsächliche Beweggrund zum Kauf hochwertiger Armbanduhren egal welcher Provenienz sein. Spätere Enttäuschung vermeidet, wer selbst a priori einen Höchstbetrag für das angestrebte Lieblingsstück definiert. Hilfreich ist womöglich auch ein gerüttelt Mass an Geduld. Vielleicht kommt man eines Tages doch über die Warteliste an sein Traumobjekt.

Nicht zu erwarten steht gegenwärtig ein Nachlassen des in seiner Art durchaus einmaligen Armbanduhren-Booms. Dazu ist die weltweite Nachfrage einfach zu dynamisch. Im Fall des Falles sorgen clevere Manager dafür, dass immer mindestens ein Exemplar weniger die Fabrik verlässt, als der Markt verlangt.

Klassiker, die bleiben

Sofort verfügbare Uhren besitzen schlichtweg kein Potenzial zu unverzüglicher Wertsteigerung. Selbige kann sich jedoch im Laufe der Zeit einstellen, wenn man auf echte Klassiker fürs Handgelenk setzt, die ihr Aussehen über Jahre hinweg nicht oder nur wenig verändern.

Zu dieser Spezies Armbanduhr gehören beispielsweise Lange 1 von A. Lange & Söhne, Navitimer von Breitling, Tank oder Santos von Cartier, Portugieser von IWC, Tangente von Nomos, Moonwatch von Omega, Big Crown Pointer Date von Oris oder Monaco von TAG Heuer.

Inflation, Lohnzuwächse, gestiegene Materialkosten, technische Optimierungen oder veränderte Währungsparitäten lassen die Publikumspreise mit schöner Regelmässigkeit steigen. In diesem Sinne kostet eine stählerne Reverso Handaufzug Classic aus dem Hause Jaeger-LeCoultre heute etwa das Dreieinhalbfache dessen, was 1993 für die 1931 geborene Ikone zu zahlen war.

Wer solcherart denkt, handelt und das Marktgeschehen verfolgt, erlebt beim Uhrenkauf mit Sicherheit keinen Schiffbruch. Ausgewiesene Klassiker stecken den eingangs apostrophierten Wandel nämlich klaglos weg.

Header Visual © Elliott Franks / eyevine / laif.

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