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LGT Group mit Konzerngewinn von CHF 148 Millionen für das Jahr 2010

17. März 2011
Die LGT Group hat im Jahr 2010 ihren Konzerngewinn um 40% auf CHF 148 Millionen gesteigert. Der Netto-Neugeldzufluss betrug im Jahr 2010 erfreuliche CHF 3.1 Milliarden. Die verwalteten Vermögen sanken aufgrund von Währungseinflüssen um 3% auf CHF 86.1 Milliarden. Mit einer Kernkapitalquote von 19.3% ist die LGT Group ausgezeichnet kapitalisiert.

Insgesamt konnte der Bruttoertrag um 13% auf CHF 883 Millionen gesteigert werden. Dämpfend auf die Ertragsentwicklung wirkten sich die tiefen Zinsen sowie der im Verhältnis zum Euro und US-Dollar starke Schweizer Franken aus. Demgegenüber nahm die Kundenaktivität an den Börsen im Verlaufe der zweiten Jahreshälfte allgemein wieder zu. In diesem Umfeld ging der Zinsertrag der LGT um 42% zurück, während die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 17% zulegten. Der Handels- und übrige Ertrag erhöhte sich, insbesondere aufgrund von Gewinnrealisierungen aus Wertschriften und Währungsabsicherungen, um 58%.

Der Geschäftsaufwand nahm 2010 um 18% auf CHF 683 Millionen zu. Ohne Berücksichtigung der Zahlung von EUR 50 Millionen an die deutschen Behörden (Datendiebstahl), hat sich der Geschäftsaufwand um 7% erhöht. Der Personalaufwand stieg um 6% und der Sachaufwand um 11%, was hauptsächlich auf die Integration der Dresdner Bank (Schweiz) in die LGT sowie auf anhaltende Investitionen in die Umsetzung der internationalen Wachstumsstrategie zurückzuführen ist. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 74 auf 70%.

2010 konnten Steuerrückstellungen aufgelöst werden, die die LGT im Zusammenhang mit der Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) und steuerlichen Änderungen in Liechtenstein 2009 gebildet hatte. Dadurch verringerte sich im Berichtsjahr die Steuerbelastung. Der Konzerngewinn der LGT Group für das Geschäftsjahr 2010 betrug CHF 148 Millionen, gegenüber CHF 106 Millionen (+ 40%) im Jahr 2009. Das Eigenkapital erhöhte sich um 4% auf CHF 3.1 Milliarden. Mit einer Kernkapitalquote von 19.3% per 31. Dezember 2010 (Ende 2009: 18.5%) verfügt das Unternehmen über eine ausgezeichnete Kapitalisierung und eine hohe Liquidität.

Positive Netto-Neugeldentwicklung
Die Netto-Neugelder beliefen sich per Ende 2010 auf CHF 3.1 Milliarden. Die betreuten Kundenvermögen lagen bei CHF 86.1. Milliarden. Neben erfreulichen Zuflüssen in den asiatischen Märkten trugen vor allem die Onshore Private Banking Märkte wesentlich zu diesem Ergebnis bei. Die Zuflüsse im institutionellen Asset Management und im Fondsgeschäft wurden in erster Linie durch die gute langfristige Anlageperformance getrieben. Unter anderem wurde die LGT von Lipper als beste Fondsgesellschaft in Deutschland und Österreich ausgezeichnet und von der führenden Branchenplattform Global Pensions zum fünften Mal in Folge zum «Private Equity Fund-of-Funds Manager of the Year» gewählt.
 
Ausblick
Die LGT hat das Jahr 2011 gut begonnen und will ihre Wachstums- und Diversifikationsstrategie weiter fortsetzen. S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO der LGT Group, ist mit der Entwicklung der Gruppe zufrieden und sieht sie für die Zukunft gut positioniert: «Die LGT Group hat sich 2010 solid entwickelt, wobei die deutlich positiven Vermögenszuflüsse besonders erfreulich waren. Im Wealth Management haben wir im internationalen Geschäft gute Fortschritte erzielt. Dies insbesondere in Asien, wo die LGT seit nunmehr 25 Jahren
vor Ort präsent ist und gegen 200 Mitarbeitende beschäftigt. In der Schweiz haben wir 2010 die Integration der Dresdner Bank (Schweiz) in unsere lokale Organisation reibungslos vollzogen. Auch im Asset Management haben wir erfolgreich gearbeitet: Im traditionellen Anlagebereich haben wir ein Büro in Frankfurt eröffnet, um den institutionellen Vertrieb an Drittanbieter weiter zu forcieren. 2011 wollen wir unsere Position in allen Geschäftsfeldern und Märkten, in denen wir tätig sind, qualitativ weiter stärken. Dabei gilt es, unsere Kosten im Griff zu halten und unsere Profitabilität weiter zu erhöhen. Was die angestrebte Übernahme der BHF-Bank betrifft, verlaufen die Verhandlungen mit der Deutschen Bank nach Plan.»