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LGT Investorama – Versicherungsbasierte Anlagen: Verdoppelungspotential

24. Februar 2017

In der Versicherungsbrache dominierten 2016 eine Vielzahl von kostspieligen, mittelgrossen Ereignissen, die aber nur in wenigen Fällen schwerwiegend genug waren, um die Auszahlungen von Katastrophenrückversicherungen auszulösen (z.B. die Grossbrände in Fort McMurray in Kanada, Hurrikan Matthew oder die starken Erdbeben in Neuseeland). Während die gesamte Schadenbelastung recht hoch war, wurde die Mehrheit dieser Verluste von den Erstversicherern in den einzelnen lokalen Märkten getragen.

 

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Dies hatte zur Folge, dass viele Erst- und Rückversicherer negative Zahlen rapportierten, obwohl grosse Katastrophenereignisse ausblieben. Im Gegensatz dazu musste der ILS-Markt, der sich traditionell auf die extremsten Ereignisse konzentriert, im vergangenen Jahr nur einen kleinen Teil der Gesamtverluste tragen, sodass praktisch alle ILS-Manager positive Ergebnisse vermelden konnten.

Derzeit stellen die ILS-Märkte mit 400 Mrd. US-Dollar bereits einen Fünftel der weltweiten Marktkapazität an Katastrophenrisiken. Angesichts der verstärkten Überprüfung von Kreditrisiken durch Regulierungsbehörden weltweit hat der ILS-Markt das Potential, sich innerhalb einer angemessenen Zeitspanne zu verdoppeln. Diese Entwicklung wird durch neue Solvabilitätsregulierungen wie "Solvency II" in Europa angeheizt, welche bereits eine deutliche Nachfragesteigerung auszulösen begonnen haben.

Autor: Siti Dawson, Product Specialist, LGT ILS Partners AG

Weitere Analysen von Trends und Entwicklungen an den Finanzmärkten finden Sie im aktuellen LGT Investorama. Diese vierteljährliche Publikation können Sie als E-Mail-Newsletter abonnieren oder als Druckausgabe bestellen.