Skip navigation Scroll to top

VALUES WORTH SHARING
Scroll to top

LGT im ersten Halbjahr 2017 weiter auf profitablem Wachstumskurs

29. August 2017

LGT setzte im ersten Halbjahr 2017 ihren profitablen Wachstumskurs dank sehr gutem organischen Wachstum und erfolgreich integrierten Akquisitionen fort. Der Konzerngewinn stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 22% auf CHF 151.8 Millionen. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf CHF 9.6 Milliarden, hinzu kam ein Vermögenszuwachs aus Akquisitionen von CHF 18.2 Milliarden. Insgesamt stiegen die verwalteten Vermögen gegenüber Ende 2016 um 19% auf CHF 181.0 Milliarden.

Die LGT erzielte im ersten Halbjahr 2017 in einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld weiteres profitables Wachstum. Die Resultate aus dem per Ende April 2017 akquirierten Private-Banking-Geschäft von ABN AMRO in Asien und dem Mittleren Osten sind seit Mai 2017 in den Ergebnissen der LGT enthalten. Die Kosten und Erträge der britischen Wealth-Management-Boutique LGT Vestra, welche die LGT per Juni 2016 übernommen hat, sind seit Mitte 2016 Teil der Ergebnisse der LGT.

Dank sehr gutem organischen Wachstum und den erfolgreich integrierten Akquisitionen konnte die LGT den Bruttoerfolg im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23% auf CHF 707.9 Millionen steigern. Dazu trug der Kommissions- und Dienstleistungserfolg mit CHF 458.8 Millionen bei, was einer Zunahme um 20% entspricht und insbesondere auf die gewachsene Vermögensbasis sowie teilweise höhere Kundenaktivität zurückzuführen ist. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg um 11% auf CHF 100.2 Millionen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der sonstige Ertrag erhöhten sich um 43% auf CHF 148.9 Millionen, worin neben höheren Erträgen aus dem Kundengeschäft sowie aus Währungsabsicherungen ein einmaliger Ertrag aus dem Verkauf einer Private-Equity-Beteiligung enthalten ist.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 24% auf CHF 517.5 Millionen an, was auf den organischen und akquisitionsbedingten Ausbau des Geschäfts zurückzuführen ist. Der Personalaufwand nahm aufgrund der erweiterten Mitarbeiterbasis und höherer Abgrenzungen für leistungsabhängige Zahlungen um 25% auf CHF 393.4 Millionen zu, und der Sachaufwand stieg um 22% auf CHF 124.1 Millionen. Die Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen erhöhten sich um 8% auf CHF 26.6 Millionen.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 74.2% per 31. Dezember 2016 auf 73.1% per 30. Juni 2017. Insgesamt resultierte ein Konzerngewinn von CHF 151.8 Millionen, was gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 einem Anstieg um 22% entspricht.

Die LGT ist sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine hohe Liquidität. Die Kernkapitalquote (Tier 1) reduzierte sich akquisitionsbedingt auf 18.5% per 30. Juni 2017, gegenüber 20.2% per Ende 2016.

Hoher Netto-Neugeldzufluss

Die LGT erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen anhaltend hohen Nettozufluss an Neugeldern in Höhe von CHF 9.6 Milliarden, wobei CHF 2.6 Milliarden aus dem finalen Zeichnungsschluss eines Private-Equity-Fonds von LGT Capital Partners resultierten. Auch ohne Berücksichtigung dieses Effekts lag die annualisierte Wachstumsrate der verwalteten Vermögen bei über 9%. Alle Regionen sowie beide Geschäftsfelder der LGT trugen mit positiven Nettozuflüssen zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis bei.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich gegenüber Ende 2016 um CHF 28.9 Milliarden bzw. 19% auf CHF 181.0 Milliarden. Darin enthalten sind CHF 18.2 Milliarden an verwalteten Vermögen aus dem akquirierten Private-Banking-Geschäft von ABN AMRO sowie aus der im Juni 2017 abgeschlossenen Akquisition des in London und Paris ansässigen Private-Debt-Managers European Capital Fund Management.

Ausblick

Die LGT ist zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2017 mit ihrer verstärkten Präsenz in wichtigen Vermögensverwaltungsmärkten weiter profitabel zu wachsen. 

S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT: "Wir sind mit dem ersten Halbjahr 2017 hoch zufrieden. Wir konnten unseren profitablen Wachstumskurs fortsetzen, wieder viel Neugeld anziehen und die strategisch wichtige Akquisition von ABN AMROs Private-Banking-Geschäft in Asien und im Mittleren Osten erfolgreich in unsere bestehenden Strukturen integrieren. Unsere stabile Eigentümerstruktur, eine langfristige Strategie, die starke Kapitalbasis und unsere verbindende Unternehmenskultur sind Erfolgsfaktoren bei der Weiterentwicklung des Geschäfts – sei es organisch oder über Akquisitionen. Ein wichtiger Eckpfeiler bleibt zudem der hohe Fokus auf das Investmentmanagement als Kernkompetenz. Mit unserem klaren Profil wollen wir Kunden und Mitarbeitenden weltweit ein attraktives Umfeld bieten und weiteres nachhaltiges Wachstum erzielen."