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LGT Beacon: Inflation wird die Aktienhausse nicht verderben

26. Mai 2021

Ein überraschend starker Anstieg der US-Verbraucherpreise im April weckte kürzlich Sorgen über den Inflationsausblick und erhöhte zwischendurch die Volatilität an den Börsen. Grosso modo entspricht die Inflationsdynamik jedoch den Erwartungen und ist daher grundsätzlich weder besorgniserregend noch geeignet, die Aktienhausse dauerhaft zu stören.

Der letzte Stand des US-Verbraucherpreisindex (VPI), der am 12. Mai veröffentlicht wurde, zeigte im April einen Anstieg von 0.8% gegenüber März an. Die Zahl liegt mehr als sieben Standardabweichungen über der Abweichung der Konsensschätzung vom tatsächlichen Wert.

Im Vergleich zum April 2020, als sich die Wirtschaft noch in der ersten Corona-Lockdown-Starre befand, war der VPI um 4.2% gestiegen, während der Konsens mit «nur» 3.9% rechnete. Der April-Datenausdruck enthielt ungewöhnlich starke Preisentwicklungen in Bereichen, die mit der pandemiebedingten Schliessung/Wiedereröffnung der Wirtschaft zusammenhängen. So stiegen die Preise für Gebrauchtfahrzeuge, Flugtickets und auswärtige Unterkünfte im Jahresvergleich beispielsweise um 21%, 10.7% bzw. 8.1%.

So kam es noch gleichentags zu einem Abverkauf an den Aktienmärkten. Der US-Börsenvolatilitätsindex VIX verzeichnete mit 26% den grössten Anstieg seit Februar. Seitdem ist der VIX allerdings wieder zurückgegangen (Grafik 2) und die Aktienmärkte haben sich grösstenteils erholt, wenn auch mit etwas weniger Aufwärtsdynamik als zuvor.

Wir haben daher den Inflationsausblick und die daraus resultierenden Aussichten für die Finanzmärkte in den kommenden Monaten nochmal untersucht und präsentieren unsere Schlussfolgerungen.

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Anmerkung: Die nächste Ausgabe des LGT Beacon erscheint voraussichtlich im Juni 2021.