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LGT Navigator: Harren der Dinge die da kommen

25. August 2021

Kurz vor dem internationalen Jackson Hole-Zentralbankersymposium, das wie bereits im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie online stattfindet, wartet man an den Kapitalmärkten gespannt auf den Auftritt von US-Notenbankchef Powell am Freitag. Der Zeitpunkt und das Tempo der Rückführung der Fed-Stimulierung ist für die Märkte von zentraler Bedeutung. Das Timing des Fed in Bezug auf die erwartete geldpolitische Wende schwierig abzuschätzen; dies aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten wegen der Delta-Variante des Coronavirus und Hinweisen auf eine einhergehende Abkühlung der Erholung der Weltwirtschaft auch infolge der anhaltenden Lieferkettenengpässe.

Harren der Dinge die da kommen

Die abwartende Haltung der Investoren vor dem Jackson Hole-Symposium und der Rede von Fed-Präsident Jerome Powell hält die Börsen weltweit im Zaun. Der Dow Jones Industrial schloss praktisch unverändert gegenüber dem Vortag bei 35'366.26 Punkten (+0.09%). Im Laufe des Dienstags erreichten der marktbreite S&P 500 und auch die Technologiebörse Nasdaq nochmals neue Rekordmarken. Bei Handelsschluss gingen der S&P 500 bei 4'486.23 Zähler (+0.15%) und der Nasdaq 100 bei 15'357.68 Punkten (+0.29%) aus dem Tagesgeschäft.

Auch an den meisten Aktienmärkten in Asien dominiert zur Wochenmitte die Zurückhaltung der Anleger. Zudem geriet die Erholung chinesischer Technologiewerte ins Stocken; die Sorgen über die Widerstandsfähigkeit der wirtschaftlichen Erholung mit Hinblick auf die sich schnell ausbreitende Delta-Variante überwogen.

Wahrscheinlichkeit von baldigem «Fed-Tapering» laut Goldman Sachs gestiegen

Die Investmentbank Goldman Sachs sieht die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank bereits im November ihre Anleihekäufe um voraussichtlich monatlich um USD 15 Mrd. reduzieren wird (Tapering) nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 45% statt wie bisher von 25%. Im Gegenzug senkte das New Yorker Finanzhaus die entsprechende Wahrscheinlichkeit eines Beginns im Dezember von 55% auf 35%.

Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal etwas stärker

Das Bruttoinlandprodukt der grössten Volkswirtschaft Europas ist im Zeitraum von April bis Juni um +1.6% gegenüber dem Vorquartal und damit etwas kräftiger gewachsen als zunächst mit +1.5% angenommen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Wachstumsrate +9.4% (erste Schätzung +9.2%). Gestützt wurde das Wachstum auch durch einen wieder stärkeren Privatkonsum (im Q2 +3.2% gegenüber dem Vorquartal), der von den Lockerungen der Corona-Massnahmen profitierte.

 

Wirtschaftskalender 25. August

MEZ Land Indikator Letzte Periode
10:00 DE Ifo Geschäftsklimaindex  100.8
14:30 USA Auftragseingang dauerhafte Güter (Juli, M/M) +0.9%

 

Unternehmenskalender 26. August

Land Unternehmen Periode
CH Kudelski H1
CH Baloise H1
DE Stada H1
FR Bouygues H1
USA Dell Q2
USA Hewlett-Packard Q3
USA Gap Q2
USA Abercrombie & Fitch Q2

  

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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