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LGT Navigator: Nach zwei Schritten vor, einen Schritt zurück

12. November 2019

Wie es scheint haben die Anleger nach der Rekordjagd an den Aktienbörsen in den letzten Tagen einen Schritt zu weit gewagt. Der Optimismus hinsichtlich eines erwarteten Teildurchbruchs im Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint vorerst verflogen. Zudem rückten zu Wochenbeginn ungelöste Probleme wie der Brexit, Hongkong oder auch Rezessionssorgen wieder verstärkt ins Bewusstsein der Investoren.

Aktienanleger

Eine gewisse Ernüchterung in Bezug auf die Hoffnungen auf eine schnelle, zumindest teilweise Einigung im Handelsstreit sorgte an den Aktienmärkten für eine Konsolidierung. An der Wall Street notierten die Indizes gestern zum Tagesschluss praktisch unverändert, wobei die Stimmung von Vorsicht geprägt war. Der Dow Jones ging kaum verändert bei 27 691.5 Punkten aus dem Tageshandel. Der breit gefasste S&P 500 verlor -0.2% und der technologielastige Nasdaq büsste -0.13% ein. Die Skepsis der Investoren wurde vor allem durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump genährt, wonach er das geplante Handelsabkommen nur unterschreiben werde, wenn es der «richtige Deal» für die USA sei.

Ifo-Weltwirtschaftsbarometer sinkt auf tiefsten Stand seit der Finanzkrise 2009

Die Stimmung in der Weltwirtschaft ist laut einer aktuellen Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) derzeit so schlecht wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. Das Barometer fiel von minus 10.1 Zählern im vorangegangenen Quartal auf minus 18.8 Punkte zurück und notiert damit auf dem niedrigsten Niveau seit dem zweiten Quartal 2009. Die befragten Ökonomen erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels sowie auch einen schwächeren Privatkonsum und eine geringere Investitionstätigkeit, kommentierte das Münchner Institut. An der aktuellen Umfrage beteiligten sich 1230 Experten aus 117 Ländern.

Rückenwind für Boris Johnson

Die von Nigel Farage angeführte Brexit-Partei will bei den am 12. Dezember anstehenden britischen Unterhauswahlen nicht direkt gegen die konservativen Tories von Premierminister Boris Johnson antreten. Farages Partei werde in 317 Wahlkreisen nicht antreten, in denen die Konservativen bei der letzten Wahl gewonnen hätten, sondern sich auf die Wahlkreise konzentrieren, die die Labour-Partei errungen habe. Zudem will Farage versuchen Mandate zu erobern, die von Befürwortern eines Verbleibs in der EU gehalten werden. In Grossbritannien gilt ein Mehrheitswahlrecht, d.h. der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt den jeweiligen Wahlkreis.

Deutsche Post sieht sich auf Kurs

Trotz anhaltender Unsicherheiten geht die Deutsche Post eigenen Aussagen zufolge davon aus, ihre Jahresziele zu erreichen. So soll das operative Ergebnis 2019 auf zwischen EUR 4 und 4.3 Mrd. steigen. Dabei setzt die Post laut CEO Frank Appel auf ein traditionell starkes Weihnachtsgeschäft sowie die Erhöhung des Briefportos in Deutschland, die für Mehreinnahmen sorgen wird. Getrieben von einem starken Express- und Paket-Geschäft stieg das Ebit im Q3 von EUR 376 Mrd. auf EUR 942 Mrd. an und der Umsatz legte um +4.7% auf EUR 15.6 Mrd. zu.

Lonza verliert CEO

Marc Funk tritt nach nicht einmal einem Jahr als CEO des Schweizer Spezialchemiekonzerns Lonza aus persönlichen Gründen zurück. Verwaltungsratspräsident Albert Baehny werde vorübergehend zusätzlich die Aufgabe des Konzernchefs übernehmen.

 

Wirtschaftskalender 12. November

MEZ Land Indikator Aktuell
08:30 FR Geschäftsklimaindex 96.03
10:30 GB Arbeitslosenrate (ILO) 3.9%
11:00 DE ZEW-Konjunkturerwartungen -22.8
11:00 DE ZEW-Aktuelle Lage -25.3
11:00 EZ ZEW-Konjunkturerwartungen -23.5

Unternehmenskalender 12. November

Land Unternehmen Periode
DE Deutsche Post Q3
IT Enel Q3
GB Vodafone H1

 

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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