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LGT Navigator: Unberechenbarer Handelspoker beendet vorerst Aktienrekordjagd

11. November 2019

Nachdem an den Aktienmärkten bereits eine teilweise Einigung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit eingepreist wurde, sorgte US-Präsident Donald Trump einmal mehr für Aufregung. Er habe nicht zugestimmt, bereits verhängte Zölle schrittweise zurückzunehmen, und China sei mehr an einer Handelsvereinbarung interessiert als die USA. Infolgedessen und angesichts des unter Druck stehenden Hongkonger Börsenindex starteten die Aktienmärkte in Asien grösstenteils mit Verlusten in die neue Woche.

Börse Aktien

Nachdem Ende letzter Woche US-Regierungsvertreter chinesische Aussagen bestätigten, unmittelbar vor einer vorläufigen Übereinkunft einer ersten Phase im Handelsstreit zu stehen, versuchte Trump offenbar die Erwartungen wieder zu dämpfen. Medienberichten zufolge soll die mutmassliche Übereinkunft innerhalb der Regierung auf heftigen Widerstand gestossen sein. Wie dies in Peking ankommt bleibt offen und das erhoffte Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping im Dezember zur Unterzeichnung eines teilweisen Handelsabkommens scheint fraglich.

In den USA hat sich inzwischen die Konsumentenstimmung gemäss der Universität von Michigan im November leicht aufgehellt. Das Verbrauchervertrauensbarometer legte dabei von 95.5 auf 95.7 Punkte zu. Nach Aussagen der Universität Michigan beurteilten die Verbraucher ihre derzeitige Lage schlechter, blicken aber zugleich etwas optimistischer in die Zukunft.

«Singles Day» dürfte Amazon-Rivale Alibaba Rekordumsatz bescheren

Der chinesische Online-Retailer Alibaba erzielte zum Start des Online-Schnäppchen-Events «Singles Day» einen neuen Umsatzrekord. Alibaba soll in der ersten Stunde rund USD 12 Mrd. umgesetzt haben. Dies wäre eine Steigerung von +22% auf Jahressicht. Bei der mit dem «Black Friday» oder «Cyber Monday» vergleichbaren Aktion hatte Alibaba im letzten Jahr innert 24 Stunden rund USD 30 Mrd. umgesetzt.

Peugeot zuversichtlich hinsichtlich einer Fusion mit Fiat Chrysler

PSA-CEO Carlos Tavares zeigt sich zuversichtlich, dass bei den Fusionsverhandlungen mit Fiat Chrysler in den kommenden Wochen eine bindende Vereinbarung geschlossen werden könne. Tavares, der bei einem erfolgreichen Zusammenschluss auch Chef des neuen Konzerns werden soll, betonte zugleich, dass er an beiden Marken festhalten wolle. Das Management rechnet mit Synergien von jährlich rund EUR 3.7 Mrd. Mit einer Fusion würde der weltweit viertgrösste Autokonzern entstehen, mit einem weltweiten Absatz von 8.7 Mio. Fahrzeugen, einem Umsatz von EUR 170 Mrd. und 410 000 Beschäftigten.

Deutsches Exportplus ein positives Signal, aber keine Trendwende

Die deutsche Exportwirtschaft verbuchte im September ein überraschend starkes Exportwachstum. Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Ausfuhren um +1.5% zu, während Ökonomen mit einem nur moderaten Plus von +0.3% gerechnet hatten. Zudem wurde der Rückgang im August von -1.8% auf -0.9% korrigiert. Laut Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes für Aussenhandel (BGA) ist dies zwar erfreulich, jedoch gebe es noch keinen Grund zur Entwarnung und es könne nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Auch die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) warnte, dass der Anstieg der Exporte im September ein kleiner Lichtblick sei, aber kein Grund für Euphorie. Der weltweit zunehmende Protektionismus und eine schwächelnde Weltwirtschaft belasteten weiterhin die exportstarke deutsche Wirtschaft.

 

Wirtschaftskalender 11. November

MEZ Land Indikator Aktuell
10:00 IT Industrieproduktion (J/J) -1.8%
10:30 GB Industrieproduktion (J/J) -1.8%

Unternehmenskalender 11. November

Land Unternehmen Periode
DE Continental Q3

 

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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