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LGT Anlegerstudie

Um die Kunden optimal beraten und betreuen zu können, muss ein Finanzdienstleistungsunternehmen ihre Erwartungen, Bedürfnisse und Ziele kennen und verstehen. Der LGT Private Banking Report 2016 untersucht das Anlageverhalten vermögender Private-Banking-Kunden, ihre Einschätzungen zu technologischen Möglichkeiten, nachhaltigen Anlagen und Steuer- und Finanzthemen.

Die Studie basiert auf einer im Frühjahr 2016 durchgeführten repräsentativen Befragung vermögender Anleger aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Die Abteilung für Asset Management der Johannes Kepler Universität Linz unter der Leitung von Prof. Dr. Teodoro D. Cocca erstellte im Auftrag der LGT bereits den vierten umfassenden Report.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen einige wichtige Erkenntnisse aus dem LGT Private Banking Report 2016 (durch Klicken auf das jeweilige Bild können Sie sich die komplette Grafik ansehen):

Vermögenszusammensetzung: hohe Cash-Quoten, geringe Streuung der Anlageklassen

  • Österreichische Anleger halten im Vergleich zu Schweizern und Deutschen besonders hohe Cash- und Anleihequoten.
  • Deutsche und Schweizer Befragte haben signifikant höhere Aktienanteile in ihren Portfolios.
  • Portfolios sind gering diversifiziert, Anleger beschränken sich auf traditionelle Anlageformen Cash, Aktien, Anleihen.
  • Alternative Anlagemöglichkeiten und Rohstoffe werden nur wenig genutzt.

 

Befragte Anleger verstehen Hedge-Fonds und Private Equity nicht

  • Studienteilnehmer halten Hedge-Fonds und Private Equity für schwer verständlich.
  • Befragte finden, dass sich Hedge-Fonds und Private Equity unabhängig von Aktienmärkten und anderen Anlagekategorien entwickeln.
  • Rund 20 Prozent sagen, dass alternative Anlageklassen teurer als andere Anlageprodukte sind.

Deutsche Befragte sind mit ihrer Rendite zufrieden

  • Schweizer Befragte erzielten im Jahr 2015 eine Performance von 2.1 Prozent, in Deutschland waren es 5.3 Prozent, in Österreich 3.1 Prozent.
  • Zufrieden mit der Performance waren 30 Prozent der Schweizer, 65 Prozent der deutschen und 19 Prozent der österreichischen Studienteilnehmer.

Hohe Kundenzufriedenheit mit der Bank

  • Mit der eigenen Bank sind die befragten Anleger zufrieden: In der Schweiz sind 83 Prozent und in Österreich 77 Prozent der Kunden zufrieden oder sehr zufrieden.
  • Deutsche Befragte am zufriedensten mit ihrer Hauptbank: 93 Prozent zufriedene und sogar 83 Prozent begeisterte deutsche Kunden.
  • Rund die Hälfte der Befragten empfehlen ihre Hauptbank aktiv weiter.

Was vermögende Kunden von ihrer Beratung erwarten

  • Bankberatung soll den Kunden vor allem eine bessere Anlagerendite ermöglichen – dieses Bedürfnis wird aber ungenügend erfüllt.
  • Kunden suchen zudem Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
  • Diskretion in der Beratung bleibt wichtig.

Kunden möchten innovative Online-Dienstleistungen

  • Befragte Anleger wünschen sich flexiblen Zugang auf das Depot von zu Hause aus.
  • Mobiler Zugriff ist für Österreicher wesentlich wichtiger als für Deutsche und Schweizer.
  • Persönlicher Kontakt mit dem Kundenberater bleibt wichtig.

Nachhaltigkeit und Rendite sind für Anleger vereinbar

  • Nachhaltige Anlagen gewinnen an Bedeutung. Kunden möchten ihre Gelder zunehmend in ökologisch, sozial und ethisch unbedenkliche Anlagen investieren.
  • Die Mehrheit der Befragten denkt, dass die Rendite von nachhaltigen Anlagen in etwa gleich hoch oder höher als bei traditionellen Anlagen ist.

Steuern und Eurokrise – kritische Österreicher, zufriedene Schweizer

  •  Schweizer Befragte sind froh, in der Schweiz Steuern zu zahlen.
  • Österreicher zeigen sich besonders kritisch gegenüber ihrer nationalen Steuerpolitik: nur 7 Prozent sind zufrieden damit, wie in Österreich die Steuergelder verwendet werden.
  • Nur ein geringer Teil der Befragten hat das Gefühl, dass Lehren aus der Schulden-/Eurokrise gezogen wurden.
  • Der Grossteil der Studienteilnehmer rechnet nicht damit, dass die Eurozone auseinanderbrechen wird.

Deutsche sind besonders vertrauensvoll

  • Österreicher vertrauen nur ihrer Wirtschaft, gegenüber dem globalen Finanzsystem, der heimischen Politik und der heimischen Bankenaufsicht sind sie kritisch eingestellt.
  • Schweizer vertrauen ihrer nationalen Politik und Wirtschaft.
  • Eher weniger Vertrauen der Schweizer gegenüber der EZB, der Weltwirtschaft und dem globalen Finanzsystem.
  • Deutsche sind besonders vertrauensvoll – sowohl gegenüber nationalen als auch gegenüber internationalen Systemen und Institutionen.