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Nasdaq erreicht Rekordhoch - Ölpreise sinken

US-Technologiewerte trieben den Nasdaq-100 am Dienstag auf ein neues Rekordhoch. Hoffnungen, dass Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern den Nahostkonflikt entschärfen könnten, liessen die Ölpreise fallen, während der US-Dollar zulegte und Gold nachgab. Die asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich am Mittwoch vor dem Treffen zwischen Trump und Xi am Donnerstag uneinheitlich. Im weiteren Tagesverlauf stehen Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA im Fokus.

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  • Autor Shane Strowmatt, Senior Investment Writer
  • Lesezeit 5 Minuten

Nasdaq
© Shutterstock

Die US-Aktienmärkte schlossen am Dienstag uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0.4% auf 51'863.69 Punkte, während der S&P 500 bei 7764.64 Punkten praktisch unverändert blieb und der Nasdaq-100 um 0.8% auf ein Rekordhoch von 30'732.40 Punkten stieg. Die Stimmung wurde durch Berichte gestützt, wonach US-Präsident Donald Trump und iranische Vertreter in New York dreistündige Gespräche über eine Beendigung des Iran-Konflikts geführt hatten. Unterdessen gerieten Finanz-, Versicherungs- und Online-Reiseaktien unter Druck, da befürchtet wird, dass Metas neuer KI-Assistent Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinträchtigen könnte, die von der Trägheit der Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren.

Öl fällt nach Gesprächen zwischen den USA und Iran

Die Ölpreise sanken am Mittwoch, da die Aussicht auf eine diplomatische Lösung des Nahostkonflikts die Erwartungen schürte, dass Lieferunterbrechungen nachlassen könnten. Die Futures auf Brent-Rohöl fielen um 0.5% auf USD 98.75 je Barrel, während die Futures auf West Texas Intermediate (WTI) um 1.1% auf USD 89.50 je Barrel nachgaben. US-Präsident Donald Trump sagte, US-Vertreter hätten am Dienstag ein produktives dreistündiges Treffen mit der iranischen Delegation abgehalten. Iran habe Berichten zufolge erklärt, dass es die Strasse von Hormus innerhalb einer Woche wieder öffnen könnte, wenn Washington den militärischen Druck reduziere und die Blockade iranischer Häfen aufhebe. Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken am Dienstag über die gesamte Zinskurve hinweg. Die Rendite zehnjähriger Anleihen lag knapp unter 5.0% und damit auf dem tiefsten Stand seit einer Woche, während die zinspolitisch besonders sensible Rendite zweijähriger Anleihen bei 4.7% stand, nachdem sie zuletzt den höchsten Stand seit 2024 erreicht hatte. Der US-Dollar-Index stieg um 0.2% auf 100.73. Gold verlor 0.6% auf rund USD 4330 je Unze, während Bitcoin um 1.6% auf rund USD 86'700 zulegte.

Asiatische Aktienmärkte ohne klare Richtung

Die asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich am Mittwoch uneinheitlich, da Anlegerinnen und Anleger das für Donnerstag erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping abwarteten. Dabei dürften Handel, künstliche Intelligenz, Lieferketten und geopolitische Fragen erörtert werden. Südkoreas KOSPI stieg um 0.4%, gestützt durch einen Kursgewinn von fast 3% bei Samsung Electronics. Der chinesische CSI 300 verlor dagegen 0.7% und Hongkongs Hang Seng gab um 1% nach. Australiens S&P/ASX 200 bewegte sich kaum, während Indiens Nifty 50 um 0.4% zulegte.

Europäische Aktienmärkte schliessen kaum verändert

Die europäischen Aktienmärkte entwickelten sich am Dienstag weitgehend stabil, da Anlegerinnen und Anleger die Ölpreise weiterhin im Blick behielten. Der EuroStoxx 50 stieg um 0.1% auf 6323.15 Punkte, während der Schweizer SMI bei 13'953.39 Punkten kaum verändert schloss. Die Aktien des Einzelhändlers Kingfisher sprangen nach besser als erwarteten Halbjahresergebnissen und einer Anhebung des Jahresausblicks um rund 12% nach oben. Der österreichische Halbleiterhersteller AT&S gewann nach dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Marvell Technology 10.4%.

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Redaktion: Alessandro Fezzi
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG