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Aktien uneinheitlich - US-Beschäftigungswachstum schwächt ab

US-Aktien schlossen am Donnerstag uneinheitlich, nachdem ein deutlich schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht für Juni die Sorgen vor einer weiteren Straffung durch die US-Notenbank Fed gemildert hatte. Das stützte den Dow, während der Nasdaq unter Druck geriet. Auch europäische Aktien legten am Donnerstag zu, während die asiatischen Märkte am Freitag mehrheitlich höher handelten, da sich Halbleiterwerte von dem Abverkauf dieser Woche erholten. Die schwächeren Arbeitsmarktdaten deuteten auf weniger unmittelbaren Druck auf Fed-Chef Kevin Warsh hin, die Zinsen anzuheben. Bei US-Staatsanleihen zeigte sich zum Wochenschluss ein gemischtes Bild: Die Rendite 2-jähriger Titel lag bei rund 4.1%, jene 10-jähriger Anleihen bei etwa 4.5%. Der US-Dollar-Index gab nach, während sich Gold von der jüngsten Schwäche erholte und bei rund USD 4180 je Unze gehandelt wurde. Auch Bitcoin notierte leicht höher bei rund USD 61'700.

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  • Autor Shane Strowmatt, Senior Investment Writer
  • Lesezeit 5 Minuten

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US-Aktien schlossen am Donnerstag uneinheitlich, wobei der Dow Jones Industrial Average um 1.1% auf 52'900.07 stieg, nachdem die deutlich schwächer als erwartet ausgefallenen US-Beschäftigungsdaten für Juni die Sorgen vor höheren Zinsen gemildert hatten. Der S&P 500 schloss nahezu unverändert bei 7483.24, während der Nasdaq 100 um 1.6% auf 29'329.21 fiel, da ein starker Rückgang bei Halbleiteraktien frühe Gewinne zunichtemachte. Anlegerinnen und Anleger zeigten sich erleichtert darüber, dass das Beschäftigungswachstum im Juni nur etwa halb so stark ausfiel wie erwartet, was Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmern zufolge den unmittelbaren Druck auf Fed-Chef Kevin Warsh verringerte, die Geldpolitik weiter zu straffen. Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg im Juni laut den am Donnerstag veröffentlichten Daten um 57'000, nach nach unten revidierten 129'000 im Mai, und blieb damit hinter den Markterwartungen zurück. Die Arbeitslosenquote sank von 4.3% im Mai auf 4.2%, lag damit aber weiterhin über den 4.1% vor einem Jahr, während die Erwerbsquote auf 61.5% fiel und damit auf den tiefsten Stand seit März 2021.

Asiatische Aktien erholen sich dank Halbleiterwerten

Die asiatischen Aktienmärkte legten am Freitag zu, da Anlegerinnen und Anleger nach dem Abverkauf dieser Woche wieder bei Technologiewerten zugriffen. Südkoreas KOSPI stieg nach den starken Verlusten in den vorangegangenen zwei Sitzungen um 6%. Japans Nikkei 225 gewann 1.2%, Australiens S&P/ASX 200 stieg um 1.4%, Hongkongs Hang Seng Index sprang um 1.1% nach oben, und Chinas CSI 300 legte um 1% zu. Samsung Electronics stieg um 8%, und SK Hynix gewann 10% im Zuge einer Erholung des Halbleitersektors in der Region. Die Stimmung wurde zudem durch gedämpfte Ölpreise gestützt, nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag gesagt hatte, dass sich die Spannungen mit dem Iran entspannt hätten und Teheran offenbar bereit sei, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Brent-Rohöl und West Texas Intermediate (WTI) wurden bei rund USD 72.32 beziehungsweise USD 69.10 je Barrel gehandelt.

Schweizer Inflation im Juni stabil

Die Schweizer Konsumentenpreisinflation sank im Juni im Jahresvergleich leicht auf 0.5%, nach 0.6% im April und Mai, wie die am Donnerstag veröffentlichten Daten zeigten. Der Verbraucherpreisindex (VPI) blieb gegenüber Mai unverändert bei 101.3 Punkten, da höhere Preise für Früchte und Stängelgemüse, Hotels, Mietwagen und Carsharing durch niedrigere Kosten für Flugreisen, Heizöl und Diesel ausgeglichen wurden. Die Kerninflation, die Energie, Treibstoffe und frische saisonale Produkte ausschliesst, verharrte bei 0.3% und unterstreicht, dass der Preisdruck in der Schweiz weiterhin gedämpft ist. Der Swiss Market Index stieg am Donnerstag um 1.7%.

Arbeitslosigkeit in der Eurozone im Mai stabil

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone lag im Mai bei 6.2% und damit unverändert gegenüber April sowie unter den 6.3% vor einem Jahr, wie die am Donnerstag von Eurostat veröffentlichten Daten zeigten. Die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone sank von 11.041 Mio. im April und 11.144 Mio. im Mai 2025 auf 10.986 Mio. Europäische Aktienindizes schlossen am Donnerstag deutlich höher. Der Euro Stoxx 50 gewann 1.4%, während Deutschlands DAX um 2.2% stieg und Frankreichs CAC 40 um 1.7% zulegte.

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Redaktion: Alessandro Fezzi
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG