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LGT
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LGT mit deutlicher Gewinnsteigerung und sehr starkem Netto-Neugeldzufluss

14. März 2022

LGT, die internationale Private Banking und Asset Management Gruppe im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein, steigerte im Jahr 2021 den Konzerngewinn um 21% auf CHF 352.8 Millionen. Diese erfreuliche Entwicklung ist insbesondere auf die höhere Vermögensbasis und eine gute Anlageperformance zurückzuführen. Die verwalteten Vermögen stiegen um 19% auf CHF 285.8 Milliarden per Ende 2021. Dazu trugen Netto-Neugelder von CHF 24.8 Milliarden bei, die sich mit einer Wachstumsrate von über 10% sehr stark entwickelten. Die LGT sieht sich dank ihrer Präsenz in wichtigen internationalen Märkten und ihrer breiten Investmentexpertise mit starkem Fokus auf nachhaltige Lösungen gut positioniert, um auch 2022 profitables Wachstum zu erzielen.

Jahresergebnis 2021

Die LGT schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem sehr erfreulichen Ergebnis ab. Das Kundengeschäft entwickelte sich in einem insgesamt günstigen Marktumfeld in allen Regionen sehr positiv, was die Qualität und Breite des LGT Investmentangebots über alle wichtigen Anlageklassen hinweg unterstreicht. Dabei zeigte sich im vergangenen Jahr ein nochmals verstärktes kundenseitiges Interesse an nachhaltigen Anlagen, die seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen der LGT gehören. Zudem baute die LGT ihre internationale Präsenz gezielt weiter aus. In Europa wurde per Ende Juli die Übernahme des Wealth-Management-Geschäfts der UBS in Österreich abgeschlossen, womit die LGT zur führenden Privatbank in Österreich wurde.

Der Bruttoerfolg der LGT Gruppe stieg im Jahr 2021 um 15% auf CHF 2.13 Milliarden. Diese Zunahme ist auf die sehr guten Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen, die sich um 33% auf CHF 1.58 Milliarden erhöhten. Infolge der höheren Vermögensbasis nahmen die Erträge aus der Vermögensverwaltung deutlich zu, und auch das Brokerage-Geschäft sowie die im Vorjahresvergleich wesentlich höheren performanceabhängigen Erträge lieferten starke Beiträge. Demgegenüber wurde der Erfolg aus dem Zinsgeschäft von CHF 204.5 Millionen (-11%) weiterhin vom Negativzinsumfeld belastet, und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag von CHF 345.5 Millionen (-21%) widerspiegelt insbesondere höhere Absicherungskosten und tiefere Erträge aus dem Anleiheportfolio.

Die Sachkosten stiegen aufgrund weiterer Investitionen in den Geschäftsausbau und in die IT-Infrastruktur um 13% auf CHF 302.4 Millionen. Der Personalaufwand nahm im Zuge des organischen und akquisitionsbedingten Personalwachstums sowie höherer leistungsabhängiger Vergütungskomponenten um 16% auf CHF 1.30 Milliarden zu. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 15% auf CHF 1.60 Milliarden.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis blieb mit 75.2% per Ende 2021 gegenüber 75.0% per Ende 2020 stabil. Der Konzerngewinn belief sich für das Geschäftsjahr 2021 auf CHF 352.8 Millionen und stieg damit um 21% im Vergleich zum Vorjahr. Die LGT ist mit einer Kernkapitalquote (Tier 1) von 22.1% per Ende 2021 sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine hohe Liquidität.

Rekordhoher Netto-Neugeldzufluss

Die LGT setzte ihre ausserordentlich starke Netto-Neugeld-Performance der Vorjahre fort. Für 2021 verzeichnete sie einen rekordhohen Netto-Neugeldzufluss im Umfang von CHF 24.8 Milliarden, was einer organischen Wachstumsrate von 10.3% entspricht. Sowohl das Privatkunden- wie auch das Asset-Management-Geschäft trugen in allen Regionen zum erfreulichen Wachstum bei: LGT Private Banking generierte 2021 Netto-Neugelder von CHF 13.8 Milliarden und LGT Capital Partners von CHF 11.0 Milliarden. Bei LGT Private Banking kamen zusätzliche Kundengelder von CHF 4.5 Milliarden aus der Akquisition des Wealth-Management-Geschäfts der UBS in Österreich hinzu.

Die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2021 bei CHF 285.8 Milliarden, und damit 19% höher als Ende 2020. Dieser Anstieg reflektiert die Netto-Neugelder sowie eine positive Markt- und Investmentperformance. LGT Private Banking verfügte Ende 2021 über verwaltete Vermögen von CHF 207.5 Milliarden und LGT Capital Partners von CHF 78.3 Milliarden.

Strategie und Ausblick

Die LGT ist dynamisch in das Jahr 2022 gestartet und sieht sich gut positioniert, um dank ihrer Präsenz in wichtigen internationalen Märkten und ihrer breiten Investmentexpertise weiteres profitables Wachstum zu generieren. Mit einer starken Stellung in europäischen Kernmärkten sowie in Asien und im Mittleren Osten ist sie eine der wenigen Privatbanken, die ihren Kundinnen und Kunden eine globale Plattform bieten kann. Im November eröffnete sie einen neuen Wealth-Management-Standort in Tokio. Zudem wird die LGT mit der im Dezember angekündigten Akquisition von Crestone Wealth Management, Australiens führendem Wealth Manager für vermögende Privatkunden, ihre starke Position im asiatischen Privat Banking auf den pazifischen Raum ausweiten. Erfolgreich gestartet ist auch die Kooperation mit dem digitalen Vermögensverwalter LIQID, an dem die LGT 2022 eine strategische Minderheitsbeteiligung erworben hat. Ausserdem prüft die LGT verschiedene Optionen, um in Deutschland wieder eine eigene Private-Banking-Präsenz vor Ort aufzubauen.

Die ausgewiesene Investmentexpertise in allen wichtigen Anlageklassen bleibt einer der Haupttreiber für den Geschäftserfolg der LGT bei vermögenden und sehr vermögenden Kundinnen und Kunden. Diese Anlagekompetenz soll in Zukunft noch stärker mit den Vorteilen technologischer und digitaler Anwendungen verbunden werden. Weiterhin legt die LGT ein grosses Augenmerk auf nachhaltig ausgerichtete Anlagen und baut ihre Lösungspalette laufend aus. Bereits seit 2009 legt die LGT nachhaltige Aktien- und Anleihefonds auf und seit 2019 stellt sie Vermögensverwaltungsmandate mit Fokus auf Nachhaltigkeit zur Verfügung. 2022 wird sie ein weiteres Produktangebot im Bereich der nachhaltigen Vermögensberatung in Europa lancieren, welches Kundinnen und Kunden eine Palette von nachhaltigen Anlagelösungen bietet. Im Bereich Impact Investing hat LGT Private Banking im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit ihrem Schwesterunternehmen Lightrock sehr erfolgreich einen ersten Impact-Investment-Fonds lanciert.

Die 2021 eingeführten Managementstrukturen der nun unabhängigen Gruppensparten LGT Private Banking, LGT Capital Partners und Lightrock haben sich bewährt. Die juristische Verselbständigung konnte für Lightrock bereits 2021 abgeschlossen werden, und ist für LGT Private Banking und LGT Capital Partners 2022 vorgesehen.

Wichtige Prioritäten über alle LGT Bereiche hinweg bleiben Talentförderung und Mitarbeiterzufriedenheit. Im Jahr 2021 wurde LGT Private Banking zum ersten Mal vom internationalen Beratungs- und Forschungsinstitut "Great Place to Work" zertifiziert. In der Liste der "Best Workplaces in Europe" belegte die LGT 2021 in der Kategorie "Multinational" als einziges Finanzinstitut einen Platz unter den Top 25.

S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chairman LGT: "Das Jahr des hundertjährigen Bestehens der LGT war für uns in jeder Hinsicht erfreulich. Wir waren unseren Kundinnen und Kunden trotz eines weiteren Pandemiejahrs ein zuverlässiger Partner und konnten unsere Anlageangebote weiter ausbauen, was sich in sehr guten Zahlen niedergeschlagen hat. Zudem haben wir unsere internationale Präsenz in verschiedenen Weltregionen von Europa über Japan bis nach Australien weiter ausgebaut. Auch betreffend Nachhaltigkeit haben wir sehr wichtige Weichen gestellt und uns verpflichtet sowohl im Betrieb als auch bei den eigenen Investitionen die Nettoemissionen bis 2030 auf null zu senken. Wir sind 2021 digitaler geworden und konnten unsere Kundenbeziehungen und unsere Unternehmenskultur weiter festigen. Unsere Kundennähe, die klare Strategie und unsere Agilität bleiben für uns zentral, um auch 2022 erfolgreich zu arbeiten."